Geschichte

Die Kaiserdom Specialitäten Brauerei Bamberg besteht seit 1718
und ist die größte der zwölf 
Bamberger Brauereien. 
Sie befindet sich seit über 100 Jahren im Besitz der Familie Wörner.

1039

Bier hat in Bamberg lange Tradition. Es ist anzunehmen, dass im Benediktinerkloster auf dem
Michaelsberg 1122 schon gebraut wurde. Die erste urkundliche Erwähnung gab es bereits 1039,
als der Bamberger Domherr Ouldaricus verfügte, dass es an seinem Todestag für die Bamberger
Freibier geben sollte.

1489

Die Landesfürsten waren schon damals auf gute Qualität des Bieres bedacht. So erließ 1489 der Fürstbischof
Heinrich III das Bamberger Reinheitsgebot, indem er festlegte, dass beim Einsieden „nichts mere denn Hopfen,
Malz und Wasser zu nemen sey“  – bereits 27 Jahre vor dem Erlass des  Bayerischen Reinheitsgebots

18 Jhd.

Der Aufstieg zur Bierstadt gelang Bamberg im 18. Jahrhundert. Insbesondere in der Schönbornzeit, unter dem
Fürstbischof Lothar Franz (1693- 1729) und Friedrich Karl (1729- 1746) von Schönborn, wurden Handel und Handwerk
stark gefördert; es brach so etwas wie ein Wirtschaftswunder aus.

1718

lm Zuge dieser aufblühenden Jahre wurde die Brauerei gegründet, was im Protokollbuch des Klosters Michelsberg
vom Jahre 1718 vermerkt ist. Damals gab es in dem Dorf Gaustadt bereits drei Wirtshäuser, bei ca. 300 Einwohnern.
Eines davon gehörte dem Benediktinerkloster St. Michaelsberg zu Bamberg – und für dieses Wirtshaus erhielt
seinerzeit derdamalige Wirt Georg Morg, die Erlaubnis ein Brauhaus einzurichten.

1900

Um 1900 war die Brauerei im Besitz von Anton Müller und hieß „Müller´sche Brauerei“

1910

Nach der Heirat von Monika Müller (eine von Antons vier Töchtern) und dem Braumeister Georg Wörner,
Sohn des Brauereibesitzers Michael Wörner aus Erbach im Odenwald wurde die Brauerei an die beiden
als Nachfolger übergeben bzw. verkauft. Die Brauerei hieß nun „Brauerei Wörner“ bzw. später „Bürgerbräu
Gaustadt“. Seit dieser Zeit ist die Brauerei im Besitz der Familie Wörner, mittlerweile in 4. Generation.

1953

lm Jahre 1953 übergab Georg Wörner den Betrieb an seine zwei Söhne Theodor und Ludwig.
Die Brauerei hatte zu der Zeit einen Jahresausstoß von ca. 6.000 hl.

1956

lm Laufe der folgenden Jahre konnte der Ausstoß ständig gesteigert werden (ab 1956 werden auch
alkoholfreie Erfrischungsgetränke hergestellt), so dass die Brauerei Mitte der 60er Jahre zu klein wurde,
für Erweiterungen bestand am alten Standort keine Möglichkeit. Theodor und Ludwig Wörner fassten
deshalb den mutigen Entschluss, eine völlig neue Brauerei auf der grünen Wiese zu erstellen.

1969

Nach zweijähriger Bauzeit konnte dann im März 1969 der erste Sud Bier in der neuen Brauerei erfolgen.
In weiteren drei Baustufen der Folgejahre erreichte die Brauerei ihre heutige Größe mit ca. 55.000qm
und einer Produktionskapazität von ca. 300.000 hl.

1972

Im Rahmen der Gebietsreform wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Gauststadt nach Bamberg
eingemeindet. Damit begannen auch die Überlegungen, Bamberg und seine Sehenswürdigkeiten in den
Markenauftritt der Brauerei mit einzubeziehen. Neue Biersorten mit dem Namen Kaiserdom wurden
geschaffen. 1976 schenkte man zur Kirchweih erstmals
 Kaiserdom Pilsener“ mit großem Erfolg aus.

1978

Nach dem plötzlichen Tod von Ludwig Wörner am 22. März 1978 trat dann umgehend sein Sohn Georg Wörner in die
Firma ein. 
Bereits zu dieser Zeit entschloss sich Georg Wörner die Biere nicht nur deutschlandweit zu vertreiben,
sondern auch den internationalen Export der Kaiserdom immer weiter aufzubauen. Heute wird weltweit exportiert,
in China und Schweden gibt es Lizenzproduktionen.

1986

Zum 1. Januar 1986 übernahm Georg Wörner mit seiner Familie den Alleinbesitz des Unternehmens in dritter Generation

1998

Zur Absicherung der erreichten Größe und Stärkung der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens entwickelte man
das neueGeschäftsfeld: Technics + Technology“ und schloss Partnerschaften in den Bereichen Contract brewing und
Contract filling mit zahlreichen deutschen Brauereien.

2016

Investition in Qualität und Kapazität und Nachhaltigkeit. Der Einbau von acht neuen Gär- und Lagertanks,
einer Zentrifuge, sowie einer neuen Hefereinzuchtanlage sind ein wesentlicher Schritt zur CO2 Einsparung
und zur Entlastung des Brauerei-Abwassers.

2018

Kaiserdom feiert sein 300 jähriges Bestehen.

2019

50 Jahre nach dem ersten Sud vom Neubau 1969 wurde 2019 ein neues Sudhaus von Krones
auf dem neusten Stand der Technik errichtet. Zusätzlich wurde auch in eine Entalkoholisierungs-
und CO2-Rückgewinnungsanlage investiert. Mehr dazu hier

KONTAKT

Breitäckerstr. 9
D-96049 Bamberg
Tel: +49 (0) 951 6045-0
Fax: +49 (0) 951 6045-60
info@kaiserdom.de

© Kaiserdom Specialitäten Brauerei GmbH Bamberg 2020