Rohstoffe

Alle Kaiserdom Biere sind nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.

Als Zutaten kommen also nur Wasser, Hopfen und Malz in Frage.
„…und was ist mit der Hefe“, wird sich mancher aufmerksame Biertrinker jetzt fragen?

Die folgenden Zeilen beantworten auch diese Frage.

Hopfen

Hopfen war im Jahr 2007 die Arzneipflanze des Jahres. Die Wirkung von Hopfen wird als beruhigend beschrieben, er wird aber genauso zur Stärkung des Immunsystems und zur Kariesprophylaxe empfohlen. Zum Brauen wird nur der „Echte Hopfen“ verwendet. Bei ihm handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 50 Jahre alt werden kann.

Für den Brauer ist die konservierende Wirkung des Hopfens und seine Bitterkeit von besonderer Bedeutung. Hopfen sorgt für den herben Geschmack im Bier und wird deshalb als das „Gewürz des Bieres“ bezeichnet.

Hefe

Im Reinheitsgebot ist Hefe ursprünglich nicht erwähnt. Das liegt daran, dass man die Wirkungsweise von Hefekulturen im Jahr 1516 nicht kannte, sondern die sich während der Gärung bildende Hefe für ein Nebenprodukt der Bierbereitung hielt, das im Rahmen des „reinigenden Vorgangs“ der Gärung entstand.

Erst seit Mitte des 16. Jahrhunderts ist der Vorgang der alkoholischen Gärung bekannt. Je nachdem, ob der Brauer untergäriges oder obergäriges Bier braut, muss er die richtige Hefe verwenden. Obergärig ist das naturtrübe Kaiserdom Hefeweißbier. Kaiserdom Dark Lager Bier, Kaiserdom Kellerbier und Kaiserdom Pilsener Premium sind untergärige Biere.

Wasser

Bier besteht zu ca. 90% aus Wasser. Deshalb ist die Qualität des Wassers für Brauer sehr wichtig. Es spielt beim Geschmack eine ganz entscheidende Rolle. Brauer stellen deshalb viel höhere Ansprüche an ihr Brauwasser, als es die Trinkwasserverordnungen vorsehen. Nicht jedes Trinkwasser ist also als Brauwasser geeignet.

Das Wasser für die Kaiserdom Bierspezialitäten kommt aus drei eigenen Tiefenbrunnen und es prägt den Charakter unserer Biere maßgeblich.

Malz

Malz sorgt sowohl fürs Aussehen als auch für den Geschmack beim Bier. Es hat Einfluss auf die Farbe eines Bieres und auf die Geschmacksfülle. Für die Gärung ist die im Korn enthaltene Stärke von Bedeutung. Deswegen muss Getreide gemälzt werden, denn sonst ist die Stärke nicht löslich.

Erst durch das Mälzen entstehen Enzyme und Fermente, die dafür sorgen, dass die Stärke im Korn in der notwendigen Form verfügbar ist. Fast alle Kaiserdom-Biere werden aus Gerstenmalz hergestellt. Die einzige Ausnahme bildet das Kaiserdom Hefe-Weißbier, das überwiegend mit Weizenmalz gebraut wird.